

Um in Ruhe leben zu können, hat sich das Dorf bewusst von der Nationalstraße entfernt.
Das massive Schloss, das an einer Seite des Platzes angrenzt, beherbergt einen prächtigen, mit Stuckarbeiten verzierten Kamin aus dem 16. Jahrhundert und im Innenhof befindet sich ein Brunnen aus derselben Zeit.
Beschreibung
Ursprünglich lag Niozelles, genannt Alt-Niozelles, auf den Anhöhen des Hügels.
Damals gab es ein Oppidum, dann einen Burgberg und ein kleines Dorf.
Auch die Via Domitia führte durch das Dorf, ein Beweis für die römische Besiedlung.
Im 14. Jahrhundert dezimierten Epidemien die Bevölkerung, und erst im 16. Jahrhundert entstand ein neues Dorf, das jedoch unterhalb von Vieux Niozelles in Richtung der Kirche Saint-Etienne lag.
Im 16. Jahrhundert wurde auch ein stattliches Schloss errichtet. Seine Form veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte bis zur Revolution, in deren Verlauf die Türme zerstört wurden.
Das südliche Tor des Dorfes ermöglichte es damals, das Schloss über die Treppe mit den Feldern und das Dorf über den gewölbten Durchgang mit dem Waschhaus zu verbinden. Die Kirche Saint-Étienne stammt aus dem 14. Jahrhundert, zwei Jahrhunderte vor der Migration des Dorfes.
Ab 1681 erfolgten Umbauten am Kirchenschiff und an der Fassade.
Bei Ihrem Besuch im Dorf entdecken Sie den Waschhausbrunnen, das Schloss (16. Jahrhundert) und die Kirche Saint-Étienne (14. Jahrhundert).
Gleich nebenan bietet das Bistrot de pays de Niozelles schmackhafte, regionale Küche. Die schattige Terrasse lädt zu einer Gourmetpause ein.
Dienstagnachmittags findet ein kleiner Bauernmarkt statt
Die Weinbergtour (PR) erreicht das Dorf Pierrerue
Dauer: 2h30 - 6 km - 189 m Höhenunterschied - Gelbe Markierungen
Abfahrt vom Parkplatz am Ortseingang, vor dem Multisportplatz