
Erst Mitte des 17. Jahrhunderts wurde im Dorf die Pfarrkirche St. Martin errichtet.
Beschreibung
Das Grundstück, auf dem sie errichtet wurde, wurde erst 1641 vom Bischof genehmigt. Diese Kirche galt als Pfarrkirche, wie die zeitgleich erbaute in Bas-Vernet. Die Kirche Saint-Martin besaß auch einen Friedhof, und alle Sakramente wurden dort gespendet. Diese Dualität führte zu zahlreichen, langjährigen Konflikten um den Vorrang zwischen den beiden Pfarreien.
Bei seinem Besuch im Jahr 1683 notierte der Bischof: „Diese Kirche Saint-Martin befindet sich am Ende des Dorfes. Dort befindet sich ein Altar mit einem Gemälde, das den gekreuzigten Jesus, die Heilige Jungfrau, den Heiligen Johannes auf der rechten Seite und den Heiligen Martin auf der linken Seite darstellt, mit einem bemalten Holzrahmen. Daneben steht eine Holzbüste, die den Heiligen Pankratius darstellt, in der sich Reliquien des besagten Heiligen befinden, die mit unserem Siegel verschlossen und versiegelt sind. Die besagte Büste ist mit einer kleinen Halskette aus feinen Perlen geschmückt.“
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