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Photo : crédits Ubaye Tourismus

Eine deutliche Asymmetrie und eine besonders ausgeprägte Sockelebene, die mit Bossenwerk behandelt wird, zeichnen die Villa Costebelle aus, die ursprünglich Villa Miramonte hieß.

Beschreibung

Der Bau wurde 1914 vom Schweizer Architekten Ramelli für Victor Garcin, einen ehemaligen Händler in Mexiko, fertiggestellt. Er zeichnete sich durch flache Dachböden im Pavillonstil aus, die eher den transalpinen Stereotypen entsprachen und mit den großen, unterbrochenen Dachböden des Vorprojekts von 1913 brachen.

Im Inneren verraten Volumen und Räume ein neues und modernes Bemühen um Komfort. Der Hauptraum im Erdgeschoss der Südfassade ist eine riesige Veranda, die durch ein sechs Meter breites Erkerfenster erhellt wird. Dieses lässt sich dank eines ausgeklügelten Systems, bei dem die Verglasung vertikal in einem doppelwandigen Brüstungsfeld gleitet, vollständig öffnen und Luft hereinlassen – ein Vorspiel zu den entsprechenden Systemen der Villa Noailles in Hyères (1920er Jahre) und des Château du Seuil in Eze (1927).

Ein weiteres Zeichen der Modernität: Die Garage ist in die Villa integriert und von der Ostfassade aus zugänglich, in einer Linie mit dem Hauptzugang.

Die Villa Costebelle ist seit 1987 im ergänzenden Verzeichnis historischer Denkmäler aufgeführt.

Aktualisiert am 24.02.2026 - Ubaye Tourismus - Änderung vorschlagen: web@ubaye.com