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Photo : crédits Rathaus von La Condamine-Châtelard

Auf 1.305 m öffnet sich La Condamine-Châtelard zum oberen Ubaye-Tal.
Dieses von der Festung Tournoux dominierte Dorf wird von der GR 6 und der Parpaillon-Tunnelroute durchquert.
Seine Weiler erstrecken sich bis auf 1.600 m Höhe zwischen Kulturerbe und unberührter Natur.

Beschreibung

La Condamine-Châtelard: Zwischen Geschichte und Natur in Haute-Ubaye

La Condamine-Châtelard liegt auf 1.305 Metern Höhe und markiert den Eingang zum oberen Ubaye-Tal am Zusammenfluss des Ubaye-Flusses und des Parpaillon-Wildbachs. Dieses Bergdorf mit seinem außergewöhnlichen militärischen und religiösen Erbe ist auch ein wichtiges Wander- und strategisches historisches Ziel.


Ein bemerkenswertes militärisches Erbe

Das Fort Tournoux, das das Tal überragt und auch als „Militärversailles des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet wird, wurde zwischen 1843 und 1866 erbaut, um die Region vor italienischen Angriffen zu schützen. Es liegt am Berghang und wird durch mehrere Verteidigungsanlagen ergänzt:

Die auf 2.519 m gelegene Batterie Dormillouse (1879–1880) sperrt den Bas-Pass.

Das Fort Serre de Laut (1890–1893) dient der strategischen Überwachung des Forts Tournoux.

Der 520 m lange Parpaillon-Tunnel (1890–1900) verbindet das Tal mit Embrunais über eine Militärstraße, die heute bei Wanderern und Radfahrern beliebt ist.

Die Tarron-Kaserne (1904–1906), ursprünglich ein Militärkrankenhaus, beherbergte bis 2013 ein Reoxygenierungszentrum für U-Bootfahrer.


Ein reiches religiöses Erbe

Das Dorf bewahrt mehrere religiöse Gebäude, die von seiner Geschichte zeugen:

Die Kirche St. Katharina (1822), die der Schutzpatronin der Handwerker und Studenten gewidmet ist, beherbergt ein Gemälde von Fidèle Maria Patritti (1862), das die Darstellung Jesu im Tempel darstellt. Ihr Giebel ist mit einem Ochsenaugenfenster in Form einer Jakobsmuschel verziert.

Die Kirche Saint-Clément (1830) in Châtelard mit ihrem gewölbten Chor und dem angrenzenden Glockenturm verfügt über denkmalgeschützte karolingische Taufbecken.

Zahlreiche Kapellen liegen verstreut in den Weilern: Sainte-Anne, Saint-Roch, Villard-Haut, Clausal, Prat, Grach-Bas…


Ein Dorf mit weit verstreuten Weilern

La Condamine-Châtelard umfasst mehrere Weiler auf einer Höhe zwischen 1.300 und 1.600 Metern:

La Condamine, Hauptstadt.

Die Kaserne, ehemaliges Kasernengelände, heute ein Campingplatz.

Le Châtelard, ehemalige historische Hauptstadt, mit verstreuten Häusern darunter.

Le Villard, ein sehr großes altes Dörfchen, der aufgehenden Sonne ausgesetzt.

Les Prats, Grach und mehrere Wohnhäuser, die rund um die Kapelle Sainte-Anne verstreut sind.


Ein Gebiet zum Wandern und für die Natur

La Condamine-Châtelard, durchquert vom Fernwanderweg GR 6, ist ein Paradies für Bergliebhaber. Die Strecke des Parpaillon-Tunnels ist zwar schwierig zu befahren, zieht aber Abenteurer und Radfahrer an. Seine unberührten Landschaften zwischen Bergweiden und Wäldern machen die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für die Erkundung des oberen Ubaye-Tals.


Zwischen Geschichte und Natur

La Condamine-Châtelard vereint militärisches und religiöses Erbe mit unberührten Landschaften und ist ein Paradies für Geschichts- und Wanderfreunde. Seine friedliche Atmosphäre am Fuße des Fort de Tournoux macht es zu einem unverzichtbaren Ausflugsziel in Ubaye.

Preise / Eröffnung

Preise

Den freien Zugang.

Öffnungszeiten

Das ganze Jahr, jeden Tag.

Aktualisiert am 16.12.2025 – Entwicklungsagentur Alpes-de-Haute-Provence – Änderungsvorschlag: florence.bellon@ad04.fr

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