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Photo : crédits DR Genevieve

Die dem Heiligen Martin geweihte Dorfkirche befindet sich auf dem alten Walkgelände an der Spitze des Castelleras-Hügels.

Beschreibung

Es ist im Ergänzenden Verzeichnis historischer Denkmäler aufgeführt.
Zwei Bauperioden prägen das Gebäude und verleihen ihm einen überraschenden Charme. Das mit einem spitzen Tonnengewölbe bedeckte Hauptschiff stammt aus dem 12. Jahrhundert und wird der südromanischen Architektur zugeschrieben. Blendarkaden mit Doppelrollen beleben die Wand. Es endet mit einer orientierten Apsis, die von einer Halbkuppel überwölbt ist.
Im 14. Jahrhundert wurde der Bau des Querschiffs mit der Erweiterung des Südschiffs und der Saint-Martin-Kapelle abgeschlossen. Die Kirche hat einen lateinischen Kreuzgrundriss. Die Kreuzrippengewölbe des Seitenschiffs und der Kapelle ruhen auf historisierten Konsolen. Sie zeigen Sündenallegorien, Gesichter und Blumenmotive. Diese zweite Bauphase wird der Gotik zugeschrieben.
Ein markanter pyramidenförmiger Glockenturm aus Stein krönt die Kirche und verleiht dem Ganzen Harmonie. Steinerne Glockentürme waren einst in der Provence weit verbreitet, wurden jedoch häufig vom Blitz getroffen. Der Turm der Kirche Saint-Martin bildet da keine Ausnahme.
Ende des 1852. Jahrhunderts schuf der Maler Michel Gibelin (Marseille 1909/Gréoux-les-Bains XNUMX) aus Aix-en-Provence eine Reihe großformatiger Gemälde der Kirche. Diese Gemälde zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich harmonisch in die architektonische Umgebung einfügen. Die Leinwände schmiegen sich perfekt an die Blendarkaden. Das Werk dieses Künstlers ist in jeder Hinsicht bemerkenswert. Er behandelt in sehr unterschiedlichen Stilen berühmte Episoden aus dem Leben des Heiligen Martin, der Jungfrau Maria und der Bibel. Michel Gibelins Gemälde stehen unter Denkmalschutz und wurden teilweise restauriert.
In den 60er Jahren heiratete der Schriftsteller Jean Giono aus Manosque seine Tochter in dieser Kirche, begleitet von vielen Saint-Martinois in provenzalischen Kostümen.

Preise / Eröffnung

Preise

Kostenlos.

Öffnungszeiten

Ganzjährig
Dienstags geschlossen.
Juni und September von 15 bis 18 Uhr
Juli und August von 15 bis 19 Uhr
täglich außer Dienstag
Eine Führung durch das Museum und die Kirche wird Ihnen kostenlos angeboten.