

Am rechten Ufer des Bès gab es einen Bezirk namens Le Villar, der aus drei Weilern bestand: Bas und Haut Villar und Le Moulin.
Beschreibung
Letzteres wird bereits in der Vermessung von 1252 erwähnt. Erwähnt wird aber auch „Vilar“, wo der Herr Land besaß. Dieser Ortsname bezieht sich auf einen hochmittelalterlichen Lebensraum, der während der Unruhen des 10. Jahrhunderts zerstört wurde. Als der Frieden zurückkehrte, verließen die Überlebenden diesen Lebensraum und gründeten ein neues Dorf: „Le Bas-Vernet“, das zum wichtigsten Weiler der Gemeinde werden sollte.
Die der Heiligen Martha geweihte Pfarrkirche, erbaut Mitte des 17. Jahrhunderts, liegt südlich des Dorfes und wird vom Friedhof begleitet.
Der Kult der Heiligen Martha, der Schwester von Maria Magdalena, entstand laut Evangelium nach 1187, als man der Legende von Tarasque folgend in der Camargue ein Grab suchte und fand, das ihr zugeschriebene Gebeine enthielt. Zehn Jahre später wurde ihr zu Ehren in Tarascon eine Kirche errichtet, in der ihre Reliquien aufbewahrt wurden. Ihr Kult verbreitete sich zunächst in der Provence und dann im Rest des Christentums.
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