Weg der Oliven
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Mehr InfosOlivenöl für sonnige und köstliche Gerichte
Als Symbol des Südens prägt Olivenöl die Landschaften und Aromen der Alpes de Haute Provence. Zwischen jahrhundertealten Olivenhainen, traditionellen Erntemethoden und Ölmühlen lädt es zu einem einzigartigen Sinneserlebnis ein. Dank der Qualität seines Terroirs und des lokalen Fachwissens trägt das Olivenöl der Haute Provence seit 1999 die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.). Entdecken Sie ein außergewöhnliches Terroir, in dem Gastronomie und provenzalische Lebensart das ganze Jahr über harmonisch zusammenwirken.

Der Olivenbaum verkörpert die mediterrane Identität; er ist ein Symbolbaum der Region. Er gedeiht in den Alpes de Haute Provence. Von Manosque bis Oraison, vom Pays de Forcalquier bis Les Mées findet man ihn auch in der Nähe von Sisteron, der natürlichen Grenze seines Anbaugebiets. Auch in der Verdon-Region bis hin nach Entrevaux ist er anzutreffen. Einige Exemplare, mehrere Jahrhunderte alt, erzählen die Geschichte der Gegend.
Seit über 6000 Jahren ist Olivenöl fester Bestandteil vieler Kulturen. Hier ist es ein unverzichtbarer Bestandteil einer authentischen Lebensweise. Lokale Erzeuger bewahren die über Generationen weitergegebenen Techniken.
So spiegelt jedes Öl ein einzigartiges Terroir wider. Die klimatischen Bedingungen und die Fruchtbarkeit des Bodens bieten unvergleichliche Aromen. Man entdeckt dadurch weit mehr als nur ein Produkt: eine lebendige Kultur.
Es ist ein Genuss für die Finger und ein Genuss für den Geist. Es ist das Vergnügen, die öligen Oliven zu berühren und die Hände voll davon zu haben.
Die Olivenernte, bekannt als „Olivades“, beginnt nach dem ersten Frost und dauert in der Regel von November bis Februar. Zwei Methoden existieren nebeneinander und verbinden Tradition und Moderne.
Einerseits gibt es die manuelle Ernte mit Kämmen und Netzen, andererseits schnellere, maschinelle Verfahren. Doch die Tradition bleibt tief verwurzelt. Sie macht jede Ernte zu einem Moment des gemeinsamen Erlebens.
Die Olivenernte ist mehr als nur ein landwirtschaftliches Ereignis. Sie wird zu einem wahren Fest. Familien und Freunde versammeln sich um die Olivenbäume. Nach der harten Arbeit sehnen sie sich nach Genuss. Eine Aioli (ein provenzalisches Gericht aus Mayonnaise, Knoblauch, gekochtem Gemüse und Stockfisch) bringt alle zusammen und vereint typisch provenzalische Aromen.
Die Ernten aus den am besten gepflegten Olivenhainen betragen zwischen 20 und 30 kg Oliven pro Baum.

Die Olivenöle aus der Haute-Provence sind besonders fruchtig. Diese Qualität verdanken sie einem Terroir, das sich für traditionelle Mischungen eignet, und zwar aus einer bestimmten Olivensorte: der Aglandau.
Dieses Öl zeichnet sich durch spezifische Aromen aus: Artischocke, Birne, frisch geschnittenes Gras – Aromen, die es von Tal zu Tal prägen! Das Ergebnis bleibt stets ausgewogen und intensiv.
Dank der Qualität seines Terroirs und der lokalen Expertise,Olivenöl aus der Haute-Provence profitiert seit 1999 von einer geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.).Mit seiner tiefgrünen Farbe und seinem milden Geschmack soll er einen starken Charakter besitzen. Er hinterlässt am Gaumen einen bleibenden Eindruck mit vielfältigen, harmonischen und anhaltenden Aromen.
Die provenzalische Küche ist ohne Olivenöl undenkbar. Es verfeinert und verleiht jedem Gericht eine besondere Note. Ob Tapenade, Sardellenpaste, Aioli oder selbst gedünstetes Gemüse: Es bringt Süße und Charakter ins Spiel. In vielen Rezepten ersetzt es sogar Butter. Und natürlich werden Oliven gerne als Vorspeise genossen!
Im Winter sollten Sie unbedingt das berühmte Weihnachtsbrot probieren. Auch in Öl eingelegter Ziegenkäse ist ein wahrer Genuss. Jeder Bissen weckt die Aromen der Haute-Provence.

Lernen Sie die lokalen Erzeuger kennen. Viele Ölmühlen öffnen ihre Türen für Besucher und ermöglichen es Ihnen, die verschiedenen Produktionsschritte zu entdecken. Von der Olive bis zum Öl – jede Phase zeugt von präzisem Fachwissen.
Um ein authentisches Souvenir mitzubringen, kaufen Sie am besten direkt beim Hersteller. Produzenten oder in MühlenViele Olivenbauern öffnen ihre Anwesen für Besucher, insbesondere in der Gegend um Manosque, Oraison oder in der Region Mées.
In den Olivenölmühlen lernen Sie die verschiedenen Produktionsstufen kennen. Sie können auch verschiedene Öle verkosten, bevor Sie sich entscheiden. Diese Besuche ermöglichen es Ihnen, die feinen Nuancen der Aromen und Mischungen besser zu verstehen.
Die Marchés locaux Diese Orte sind nach wie vor ein absolutes Muss. Schlendern Sie zwischen den farbenfrohen Ständen hindurch, um die Produzenten kennenzulernen und ihre Produkte zu probieren.
Sie finden dort auch viele Läden mit regionalen Produkten. Landhäuser und Feinkostläden. Dort werden regionale Produkte angeboten, darunter oft auch Öle mit der geschützten Ursprungsbezeichnung Haute-Provence. Es ist die perfekte Gelegenheit, Aromen zu vergleichen und ein Qualitätsprodukt mitzunehmen.
Wählen Sie ein frisch geerntetes Öl aus der jüngsten Ernte. Achten Sie auf die Farbe und vor allem auf den Duft. Zögern Sie nicht, die Produzenten um Rat zu fragen. Ihre Leidenschaft wird Ihr Erlebnis bereichern und Ihnen eine Wahl garantieren, die perfekt zu Ihren kulinarischen Vorlieben passt.
Gönnen Sie sich ein Erlebnis für alle Sinne. Zwischen Landschaften, Traditionen und Gastronomie lädt die Entdeckung des Olivenöls zum Innehalten und Genießen ein.

Diese Wanderwege führen Sie durch die Olivenhaine. Der Chemin des Oliviers (Oliviersweg), ein markierter Rundweg, führt Sie entlang der Olivenhaine von Les Mées, dem bedeutendsten Olivenanbauort im Département Alpes-de-Haute-Provence.
Der Sentiers des Oliviers, der in Estoublon beginnt, führt Sie zwischen Olivenhainwegen und einem Schmetterlingsgarten hindurch.
Um Ihr Wissen über die Olive und den Olivenbaum zu erweitern, besuchen Sie unsere spezialisierten Museen.
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